Periode 2 Steinmensch [1970-1980]
Die Formel für die Steinbilder stellte sich ein als ich Gras und Bäume aus meiner Bilderwelt merkwürdiger Phänomene verbannte. Weniger erwies sich als Mehr, Stein mutierte zum Symbol für Materie.
Der Steinmensch will statt des kurzen Lebens des Fleisches das lange des Steines und identifiziert sich mit Materie. Der Schwere des Steinkörpers will er durch die Entwicklung mentaler Kräfte entgegenwirken. Er sehnt sich nach dem Licht, der Quelle jeglicher Materie.
40 dieser Steinbilder fasste ich in einem Buch mit dem Titel "Fundamentale Bilder" zusammen, daraus entstand in einem mehrjährigen Prozess ein Kunstwerk zum Kartenlegen, "Der Stein der Weisen".
1974 übersiedelte ich nach New York. Der STEINMENSCH tauchte in der New Yorker Kunstszene als "Alien" auf und fand einen Weg in die amerikanische Öffentlichkeit durch Abbildungen im Magazin "Omni" und in die Sammlungen von Psychologen und Forschern. Der Höhepunkt dieser Zeit ist das Triptychon LEBENSPOLE aus dem Jahr 1977.
Die Steinmenschen konzentrieren ihre Kräfte, tauchen in ein SCHWARZES LOCH, werden zur GRAUEN MASSE und finden sich im WEISSEN LICHT. Mit NEUEN KRÄFTEN aufgeladen werden ihre Körper transparent; schließlich verschwinden sie in den Bildern der "Zeitportale".
|